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Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
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Kreuze im Klassenzimmer

 

 

„Die hier geführte Diskussion ist fast so peinlich, wie die Frage ob man noch ‚Grüß Gott’ sagen darf, weil man damit religiöse Gefühle verletze. Die Argumentierung über religiöse Symbole im öffentlichen Raum ist meines Erachtens sehr eigenartig: Denn wo hört der öffentliche Raum auf? Wenn die Diskussion so weiter geht werden wir in 5 Jahren darüber reden müssen, ob wir das Kreuz am Kirchturm behalten dürfen. Wenn der EUGH begründet, dass die Kruzifixe mit der Menschenrechtskonvention nicht vereinbar sind und der Klägerin sogar noch 5000 Euro Schadensersatz zugesprochen werden, verstehe ich die Welt nicht mehr ganz.“

 

Rechtlich sieht es so aus, dass in Schulen an denen Religion ein Pflichtfach ist, und an denen die Mehrzahl der Schüler einem christlichen Bekenntnis angehört, in allen Klassenräumen ein Kreuz anzubringen ist. Dies muss der Schulerhalter bewerkstelligen.

 

Das Kreuz ist ein religiöses und zugleich ein kulturelles Symbol. Es hängt mit der christlichen Prägung Österreichs im Herzen Europas zusammen, genauso wie in islamisch geprägten Ländern die Symbole des Islam im öffentlichen Leben präsent sind.

 

Mag. Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion, Diözese St. Pölten


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